Mitgliedschaft: Heimatverein Aurich e.V. · Niederdeutscher Bühnenbund Niedersachsen und Bremen e.V. · Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V.

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Artikel Ostfriesische Nachrichten vom 19. November 2008

Quelle: Ostfriesische Nachrichten vom 19. November 2008

Und hier noch einmal der Text:

„Das letzte Hallali" ertönt jetzt in Ihlow

Aufführungen des Niederdeutschen Theaters Aurich

AURICH - . „Torte statt Teekuchen", so brachte Bühnenleiterin Herma Janssen das Motto der aktuellen Inszenierung des Niederdeutschen Theaters Aurich seinerzeit auf den Punkt. In diesem Jahr feiert das Ensemble sein 85-jähriges Bestehen. Und mit dem Stück „Pension Schöller" unter der Regie von Rudolf Plent hat sich die Truppe ein Stück herausgepickt, das mit großer Begeisterung vom Auricher Publikum gefeiert wurde (wir berichteten).

Allerdings gibt es keine weiteren Aufführungen in Aurich mehr. Wer das Stück noch sehen möchte, muss sich auf den Weg nach Ihlow machen. Am Mittwoch, 19. November, Freitag, 21. November, und Mittwoch, 26. November, tritt die Truppe im Bürgerhaus Ihlowerfehn auf. Beginn ist jeweils um 20 Uhr. Eintrittskarten gibt es bei der Tourist-Info Ihlow unter der Telefonnummer 0 49 29 / 89 -100 oder an der Abendkasse.

In dem Schwank von Carl Laufs und Wilhelm Jacoby wird die Geschichte des kauzigen Hofbesitzers Phillipp Klapproth erzählt. Da sein Haushalt von Schwester Ulrike und deren beiden Töchtern Ida und Franziska geführt wird, hat er eigentlich nicht mehr so richtig was zu tun und wird von Langeweile geplagt. Um die zu bekämpfen, ist er permanent auf der Suche nach möglichst kuriosem Zeitvertreib. In dem Zusammenhang verspricht er seinem Neffen Alfred das notwendige Startkapital für dessen Selbstständigkeit, sofern er ihm einmal ein Irrenhaus von innen zeigt. Alfreds bestem Freund, dem Kunstmaler Ernst Kießling, kommt eine rettende Idee, wie das am besten zu bewerkstelligen ist: Der Onkel wird auf die Gästeliste einer abendlichen Gala der „Pension Schöller" gesetzt und ihm wird vorgegaukelt, dies sei ein Irrenhaus...

Bildunterschrift: Fritz Bernardy (Heiko Hiller), rechts, informiert den ungläubigen Hofbesitzer Philipp Klapproth (Wilhelm Arends) über die unmittelbar bevorstehende Abreise in ferne Länder.

Foto: Jürgens

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