Mitgliedschaft: Heimatverein Aurich e.V. · Niederdeutscher Bühnenbund Niedersachsen und Bremen e.V. · Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V.

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Überschrift zu den Seiten aus der ON vom 24.10.09
Erste Seite des Berichts  aus der ON vom 24.10.09 Zweite Seite des Berichts  aus der ON vom 24.10.09

Quelle: Ostfriesische Nachrichten vom19. Oktober 2009

Da es sich um sehr große Zeitungsseiten handelt, gibt es weiter unten die Möglichkeit, eine größere Darstellung herunter zu laden. Jetzt aber hier noch einmal der Text (beginnend mit der Beschreibung des Stückes auf der rechten Zeitungsseite):

Schon mal geerbt?

Ein galliger Leichenschmaus in fünf Gängen des Niederdeutschen Theaters Aurich

wee AURICH. - Die Generalprobe ist gelaufen und heute Abend wird es zur Premiere des neuen Spiels des Niederdeutschen Theaters Aurich ernst.

Sehr ernst sogar, denn Tante Martha ist kurz vor ihrem 80. Geburtstag gestorben. Natürlich aus reiner Bosheit, da sie ihre Verwandtschaft nicht zum Geburtstag einladen wollte – so meinen zumindest die beiden hinterbliebenen Familien, die Wichmanns und die Kuhlmanns, die sich in dem zu erbenden Haus zusammengefunden haben. Martha war ebenso unverheiratet wie wohlhabend. Mit in dem Mehrfamilienhaus wohnt auch ihr treuer Hausmeister Rotbüddel.

Die Familien sind sich sicher, wer hier erben wird, nämlich sie, bis Klaus erscheint, der Ehemann von Marthas Nichte Irmgard, die bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Klaus hat am offenen Grab auf dem Saxophon ein letztes mal ihr Lieblingslied für seine Tante gespielt, was die jüngeren Damen der Erbfamilien sehr beeindruckt hat.

Die aufkommenden Sympathien sind aber schnell dahin, als er die Kopie eines Testaments hervorholt, in dem Martha dem Hausmeister ihr Auto vermacht und Klaus zum Alleinerben bestimmt. Aber das Testament erweist sich als ungültig. Oder doch nicht? Denn Tante Martha kannte "ihre Pappenheimer" und hat vorgesorgt.

Das Stück stammt aus der Feder von Fitzgerald Kusz, der insgesamt sechs Theaterstücke geschrieben und dafür mehrere Preise, darunter das Bundesverdienstkreuz bekommen hat. "Der letzte Wille" wurde 1997 uraufgeführt – und die Auricher Inszenierung ist von Regisseur Heiner Albers und dem Ensemble hervorragend umgesetzt worden, wie die Generalprobe am Donnerstag zeigte. Auch das Bühnenbild ist auch dieses Mal wieder mit Mühe und viel Aufwand gebaut worden. Die Zuschauer dürfen sich auf angenehme Stunden im Ostfrieslandhaus Aurich und im Bürgerhaus Ihlow freuen. Der Kartenvorverkauf hat bei Abegg in Aurich und im Ihlower Rathaus begonnen.


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Bildunterschrift erstes bild auf Seite 2 : Während die verstorbene Tante Martha mild im Hintergrund lächelt, streiten sich die Wichmanns und die Kuhlmanns um ihren Nachlass. Das Ensemble des Niederdeutschen Theaters bringt ein bitterböses Stück auf die Bühne des Ostfrieslandhauses. Dieses Mal sind dabei: Herma C. Janssen, Edda Dedekind, Uta Folkers und Janette Ulferts-Spies (sitzend von links. Stehend von links: Michael Niendieker, Wilhelm Arends, Stefan Dirks, Albert Janssen und Johann Mühlenbrock.

Bildunterschrift zweites bild auf Seite 2 : Eine Paraderolle für Jubilarin Edda Dedekind: Sie spielt Olga, Tante Marthas Schwester und staunt nicht schlecht, als sei in ihrem Nachlass einen schwarzen BH findet. Rotbüddel (Wilhelm Arends) versteht die Welt ohnehin nicht mehr.
Fotos: Weers

Beschreibung des Stückes auf der linken Zeitungsseite

Bildunterschriften Fotoreihe Seite 1:

  • Albert Janssen ist 60 Jahre dabei
  • Edda Dedekind spielt seit 50 Jahren
  • Ein neues Gesicht: Janette Ulferts-Spies

In diesem Jahr gibt es gleich drei Jubilare zu feiern und zu ehren. Dienstältester Akteur ist Albert Janssen, der auch lange Spölbaas des Niederdeutschen Theaters Aurich war und der Bühne seit 1949 und nunmehr seit 60 Jahren die Treue hält.

Zehn Jahre später kam Edda Dedekind hinzu und kann somit auf 50 Jahre zurück blicken, die sie auf den Brettern verbracht hat, welche die Welt bedeuten. Mit ihr zusammen stieß auch Werner Ihnen zum Auricher Ensemble. Er ist beim "letzen Willen" nicht im Ensemble dabei, aber er wird selbstverständlich bei der Premiere heute Abend dabei sein.

Ganz neu in der Truppe ist Janette Ulferts-Spies, die als Karin Kuhlmann debütiert.

Seite 1: Die 1. Seite enthält genau die Auflistung, die Sie auch unter Spielzeit 2009/10 wiederfinden können.
Bitte folgen Sie diesem Link: Darsteller, Verantwortliche und Termine

Text zum letzten Szenenbild auf der 1. Seite: Wer zuletzt lacht, lacht am Besten. Ob sich die Herren wohl zu früh über eine üppige Erbschaft freuen?

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