Mitgliedschaft: Heimatverein Aurich e.V. · Niederdeutscher Bühnenbund Niedersachsen und Bremen e.V. · Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V.

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Artikel Ostfriesische Nachrichten vom 01.11.2010

Quelle: Ostfriesische Nachrichten vom 21. Februar 2011

Und hier noch einmal der Text:

Irrgarten von Intrigen und Notlügen

Niederdeutsches Theater Aurich probt „Leev nah Stünnenplan"

sn AURICH Im Bühnenhaus des Niederdeutschen Theaters Aurich im Ortsteil Haxtum geht es an diesem Freitagabend turbulent zu. Unter der Regie von Bühnenleiterin Herma Cornelia Janssen probt die Spöldeel den zweiten Akt der Komödie „Leev nah Stünnenplan". Einige Texte kommen noch etwas holprig von der Zunge, aber es ist ja noch Zeit zum Üben.

Die Grippewelle hat auch vor dem Ensemble nicht haltgemacht. „Momentan ist es nicht so einfach, alle Darsteller zusammenzubekommen", erklärt die Bühnenleiterin. „Bis zur Premiere am 5. März im Ostfrieslandhaus Aurich soll das wohl klappen." Das Stück des 1932 in London geborenen Ray Cooney, ins Niederdeutsche übersetzt von Kay Kruppa, ist nicht nur für die Schauspieler eine Herausforderung. Auch das Publikum wird sich auf die - in einem atemberaubenden Tempo - über die Bühne fegenden Katastrophen konzentrieren müssen. Die Figuren im Stück verstricken sich von Notlüge zu Notlüge immer weiter in schier aussichtslose Situationen. Erschwerend kommt hinzu, dass die Schauspieler auf nur einer Bühne gleichzeitig zwei Szenen darstellen müssen, die an unterschiedlichen Orten spielen.

Das Stück (zwei Akte) handelt von einem Bigamisten. Der Taxifahrer Klaus Bruns (Michael Niendieker) lebt nach einem exakt ausgearbeiteten Stundenplan mit zwei Ehefrauen in zwei Städten. Ein Autounfall bringt alles durcheinander. Die besorgten Ehefrauen (dargestellt von Karina Bruns und Heike Tunder) schalten die Polizei ein. Die Polizisten (Stefan Dirks und Johann Mühlenbrook) schauen nach dem Rechten und werden mit einem Schwall von Ausreden und Lügen konfrontiert. Bruns' Ehefrauen Martina und Beate werden zu Transvestiten und hysterischen Nonnen erklärt, und der Freund und Nachbar Ralf Gärtner (Robert Janssen) abwechselnd zum Kind, mal zum homosexuellen Verführer ernannt. Das Erscheinen eines Zeitungsreporters (Andi Weber) erleichtert die Situation auch nicht gerade. Ein Irrgarten von Intrigen, die die beiden Ordnungshüter an die Schwelle des Wahnsinns treiben...

Aufführungen gibt es im Ostfrieslandhaus Aurich am 5., 9., 11., 16., 18., 23. und 25. März jeweils ab 20 Uhr zu sehen, am Sonntag, 13. März, ab 16 Uhr. Karten sind im Vorverkauf in der Auricher Firma Abegg und an der Abendkasse erhältlich.

Weitere Informationen sind im Internet auf www.ndt-aurich.de erhältlich.

Bildunterschrift: Nachbar Gärtner wird von Bruns bedrängt.

Foto: Suhren

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