Mitgliedschaft: Heimatverein Aurich e.V. · Niederdeutscher Bühnenbund Niedersachsen und Bremen e.V. · Arbeitsgemeinschaft ostfriesischer Volkstheater e.V.

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Artikel Ostfriesen Zeitung vom 26. September 2008

Quelle: Ostfriesen Zeitung vom 26. September 2008

Und hier noch einmal der Text:

Spöldeel hat die alten Zöpfe abgeschnitten

KULTUR Aus der „Niederdeutschen Bühne" wurde das „Niederdeutsche Theater Aurich"

Man wolle sich dem Zeitgeist anpassen, sagte Leiterin Herma Janssen. Es gibt auch ein neues Logo.

VON GÜNTHER NIET

AURICH - Die Niederdeutsche Bühne Aurich hat sich zwar nicht neu erfunden, aber es gibt Veränderungen zu Beginn der neuen Spielsaison. Die „Spöldeel" heißt jetzt „Niederdeutsches Theater Aurich" und hat sich ein neues Logo zugelegt.

„Wir wollen uns dadurch in der Außendarstellung stärker dem heutigen Zeitgeist anpassen", sagte Bühnenleiterin Herma Janssen. Man wolle junges Publikum gewinnen und Nachwuchs werben. Dafür sei es notwendig, ein paar „alte Zöpfe" abzuschneiden. Dazu gehört auch, die alte Tracht der Mitglieder allmählich verschwinden zu lassen und bei offiziellen Veranstaltungen und Anlässen im weißen Hemd mit dem neue Logo auf der Brust aufzutreten. „Wer will, darf natürlich auch die alte Tracht weiter tragen", betonte die Bühnenchefin.

Doch vor allem jüngere Schauspieler wie Michael Niendieker sind für die alten Klamotten nicht mehr so zu begeistern. Das neue „Firmenzeichen" habe Nicolaus Hippen entworfen, berichtete die Vorsitzende. Es handelt sich dabei um eine stilisierte Ausgabe des Aurich-Logos in Kombination mit der Teilansicht eines Bühnenvorhangs. Der Bezug zur Auricher Inschrift sei gewollt und sorge für einen hohen Wiedererkennungswert, betonte Janssen.

Bei den Theaterstücken sei ein Trend zum guten Boulevardtheater zu erkennen, sagte Herma Janssen. Doch die klassischen Stücke blieben auch weiterhin im Programm der Auricher Bühne. Ernste und nachdenkliche Themen gehören ebenfalls zum Repertoire der Auricher Theaterleute. Nächstes Jahr ist ein derartiges Stück wieder geplant. Trotz vieler Neuerungen – am Plattdeutschen wird nicht gerüttelt. Für die Jubiläumsauf führung konnte mit Rudolf Plent aus Oldenburg wieder ein Profi-Regisseur engagiert werden. Am 31. Oktober ist im Ostfrieslandhaus Premiere für den Klassiker „Pension Schöller" von Carl Laufs und Wilhelm Jakoby.

 


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Termine

Aufführungen sind am 31. Oktober sowie am 3., 5., 7., 9., 12. und 14. November im Ostfrieslandhaus in Aurich. Beginn ist jeweils um 20 Uhr, am 9. November allerdings schon um 16 Uhr.

In Ihlow öffnet sich der Vorhang am 19., 21. und 26. November. Beginn ist jeweils um 20 Uhr im Bürgerhaus.

Der Vorverkauf beginnt am 9. Oktober bei der Firma Abegg an der Osterstraße in Aurich. Bestellungen für Gruppen ab 15 Personen sind bei Gertrud Heyen möglich (Telefon 0 49 41/ 6 5183).

Bildunterschrift: Der Vorstand: (hinten, von links) Georg Ludwigs, Michael Niendieker, Heiner Alberts und Johann Mühlenbrock sowie (vorn, von links) Elke Romaniak, Herma Janssen und Edda Wedekind.

bild: niet

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